Der 1. Nationale Klimahände-Dialog bringt Initiativen für Klimaberufe zusammen

Mehr Hände für die Klimawende – unter diesem Motto haben sich Vertreter:innen zahlreicher Initiativen und Projekte aus der ganzen Bundesrepublik Mitte Juni ausgetauscht. Der 1. Nationale Klimahände-Dialog wurde von der Fachkräfteinitiative für Klimaberufe in Südniedersachsen gemeinsam mit dem Netzwerk Grüne Arbeitswelt konzipiert und durchgeführt.

Mehr Hände für die Klimawende – unter diesem Motto haben sich Vertreter:innen zahlreicher Initiativen und Projekte aus der ganzen Bundesrepublik Mitte Juni ausgetauscht. Der 1. Nationale Klimahände-Dialog wurde von der Fachkräfteinitiative für Klimaberufe in Südniedersachsen gemeinsam mit dem Netzwerk Grüne Arbeitswelt konzipiert und durchgeführt.

Im Mittelpunkt stand eine Herausforderung, die viele Akteure der ökologischen Transformation gleichermaßen betrifft: der zunehmende Fachkräftemangel in klimarelevanten Berufen. Krischan Ostenrath vom Netzwerk Grüne Arbeitswelt erklärte: „Unsere Anstrengungen für den Schutz von Klima und Umwelt drohen schon allein daran zu scheitern, dass wir überhaupt nicht genug Hände haben, die sich beruflich mit der ökologischen Transformation unserer Wirtschaft beschäftigen.“ Dabei gehe es nicht in erster Linie um wissenschaftliche Expert:innen, sondern um gut ausgebildete Fachkräfte, die bestehende Technologien, Dienstleistungen und Lösungen im Berufsalltag anwenden und umsetzen. Gerade in diesen Bereichen entstehe eine wachsende Lücke.

Referent:innen präsentierten ihre Erfahrungen aus der Praxis

Um Lösungsansätze zu diskutieren, präsentierten ausgewählte Referent:innen ihre Erfahrungen aus der Praxis. Im Fokus standen Fragen wie die zielgruppengerechte Ansprache von Interessierten für Klimaberufe, die Erreichbarkeit von Schüler:innen im schulischen Alltag sowie erfolgreiche interaktive Formate zur Berufsorientierung. Darüber hinaus wurde diskutiert, welche bislang wenig beachteten Berufe einen wichtigen Beitrag zur Klimawende leisten können und wie sich neue berufliche Perspektiven im Kontext des Klimawandels schaffen lassen.

Nach den Fachvorträgen arbeiteten die Teilnehmenden in interaktiven Breakout-Sessions mit den Themen „Neue Zielgruppen“, „Projektimpact verbessern“ und „Neue Kooperationen“ weiter. Dort wurden Best-Practice-Beispiele gesammelt, Herausforderungen identifiziert und Erfahrungen ausgetauscht. Ziel war es, voneinander zu lernen und erfolgreiche Ansätze für die Fachkräftegewinnung im Bereich der grünen Berufe weiterzuentwickeln.

Der 1. Nationale Klimahände-Dialog sorgte für bundesweiten Austausch

Lasse Neumann von der Fachkräfteinitiative für Klimaberufe in Südniedersachsen zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Der 1. Nationale Klimahände-Dialog hat 35 hochmotivierte Expert:innen vereint, um voneinander zu lernen und neue Impulse für die weitere Arbeit mitzunehmen. In einer vertrauensvollen Umgebung haben wir es geschafft, auch von unseren Herausforderungen und Fehlern zu berichten, damit alle Initiativen daraus lernen können.“

Der 1. Nationale Klimahände-Dialog machte deutlich, dass die Fachkräftesicherung eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen der ökologischen Transformation ist. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung, wie wichtig der Austausch zwischen Initiativen und Projekten ist, um gemeinsam mehr Menschen für Klimaberufe zu begeistern und die notwendige Fachkräftebasis für die Klimawende zu schaffen.

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