Am 14. und 15. Januar 2026 haben sich die Verantwortlichen des Projekts AGil in Darmstadt intensiv mit den bisherigen Projektergebnissen auseinandergesetzt. In dem AGil-Workshop wurden erstmals die Zwischenergebnisse aller Teilprojekte zusammengeführt, diskutiert und weiterentwickelt.
Im Teilprojekt Technik der TU Clausthal standen typische Netzsituationen im ländlichen Raum im Fokus. Ziel ist es, realistische Szenarien zu definieren, um künftig simulieren zu können, wie Stromnetze mit wachsender E-Mobilität, mehr Wärmepumpen und einem steigenden Anteil erneuerbarer Energien stabil betrieben werden können.
AGil-Workshop führt Ergebnisse der Teilprojekte zusammen
Das Teilprojekt Ökonomie an der Universität Göttingen bereitet aktuell Interviews mit Stadtwerken vor. Untersucht wird, welche Tarife und Geschäftsmodelle die Energiewende vor Ort wirtschaftlich unterstützen können. Für diesen Austausch werden noch Ansprechpartner:innen bei Stadtwerken und Netzbetreibern gesucht.
Im Bereich Politik an der Universität Göttingen wurde die energiepolitische Akteurslandschaft in Niedersachsen analysiert. Die Auswertung zeigt, welche Akteur:innen die Energiewende prägen und wo zentrale Konflikt- und Kooperationslinien verlaufen.
Das Teilprojekt Recht an der Hochschule Darmstadt ordnete aktuelle Entwicklungen im Energierecht ein – unter anderem zu Speichern, Energy Sharing und Smart Metern –und bewertete deren Bedeutung für Stadtwerke.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Transfer: Gemeinsam wurde diskutiert, wie der Dialog mit relevanten Akteur:innen gestaltet werden kann, um Projektergebnisse gezielt einzubringen und weiterzuentwickeln.
Ergänzt wurde der AGil-Workshop durch das erste Treffen des Projektbeirats am 15. Januar. Der Austausch zwischen Forschung, Praxis und Beratung hat die Zusammenarbeit weiter gestärkt und wertvolle Impulse für die nächsten Projektschritte geliefert.
Die SüdniedersachsenStiftung dankt allen Beteiligten für die konstruktiven Diskussionen und den engagierten Austausch – gemeinsam für eine zukunftsfähige Energieversorgung in der Region.






