Von Politik und VWL zu Groß- und Außenhandel

Portraitbild von Maurizio Käbisch. Titelbild zu "Neustart voraus! – Von Politik und VWL zu Groß- und Außenhandel."
„Ein ungefähres Ziel ist gut, aber der Weg dorthin sollte möglichst offen sein.“, sagt Maurizio Käbisch.

In diesem Artikel

Der Weg von Maurizio: Von Politik und VWL zu Groß- und Außenhandel

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    • Zwei Semester Politikwissenschaften und VWL an der Universität Göttingen 
    • Berufstest bei der Agentur für Arbeit Göttingen 
    • Eigene Recherche im Internet nach möglichen Ausbildungsberufen – Liste mit einer kleinen Auswahl erstellt 
    • Bewerbung für die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann im Raum Göttingen 
    • Verkürzte Ausbildung aufgrund guter Leistungen in der Berufsschule und im Betrieb 
    • Übernahme nach erfolgreichem Abschluss und Möglichkeit zur Weiterbildung bei der VR-Bank Südniedersachsen 

Erfahrungen mit dem Netzwerk Neustart voraus!

Nach meinem Fachabitur 2015 habe ich mich zum freiwilligen Wehrdienst gemeldet. Eigentlich wollte ich hier länger bleiben, aber aus privaten Gründen hat das nicht geklappt – für eine Ausbildung war ich dann aber zu spät dran. Weil mir Politik in der Schule lag, habe ich mich eben für ein Studium in Politikwissenschaften und VWL entschieden. 

Im Studium habe ich gemerkt, dass mir der ganze Politik-Teil viel zu theoretisch ist und wenn man nicht so der Lerntyp ist, dann wird es schwer, sich solche trockenen Themen selbst beizubringen. Nach zwei Semestern war klar: Das hier ist nicht zielführend! 

Ich habe mich dann für eine Ausbildung entschieden und geguckt, wo es Berührungspunkte zur VWL gibt – das war der Handel. Meine Wahl fiel auf den Beruf Groß- und Außenhandelskaufmann und einen Ausbildungsbetrieb in der Region. Passend ist hier dann ein Auszubildender abgesprungen, sodass ich ohne ein Jahr Wartezeit direkt vom Studium in die Ausbildung bei der VR-Bank Niedersachsen rutschen konnte. 

Die Ausbildung war zu der Zeit genau das Richtige für mich: praxisnah und abwechslungsreich – von der Lagerstelle bis hin zur Bürotätigkeit war alles dabei. Glücklicherweise durfte ich nach meinem Abschluss direkt bleiben. Das Unternehmen gefällt mir sehr und ich mag den familiären und direkten Umgang gerade im Warenbereich. Aktuell bietet sie mir die Möglichkeit, mich zum Wirtschaftsfachwirten fortzubilden, parallel dazu soll ich zum Digitalmanager ausgebildet werden. 

Allen Unentschlossenen rate ich: schaut was euch gefällt, sucht drei bis vier Bereiche raus und guckt, welche Ausbildungsberufe es dort gibt. Dann bewerbt euch einfach! Wenn ihr genommen werdet, zieht es erstmal durch und seid offen für das, was kommt. Ich habe mich innerhalb von einem Jahr zweimal beruflich verändert. Am Ende macht man nie das, womit man angefangen hat – von Politik und VWL zu Groß- und Außenhandel.

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