Region des LernensErfolgreicher Start
in die berufliche Zukunft

Die Leitstelle Region des Lernens stärkt die Bildungs- und Ausbildungsregion Osterode am Harz. Durch enge Kooperationen zwischen Berufsbildenden und allgemeinbildenden Schulen, und Unternehmen optimiert sie den Übergang von Schule in Beruf. Ziel ist es, jungen Menschen bessere Bildungschancen zu bieten und die regionale Fachkräfteentwicklung nachhaltig zu sichern.

Über die Region des Lernens

Im Gebiet der Bildungsregion Südniedersachsen wirken drei Leitstellen Region des Lernens, welche eng miteinander und auch mit der Bildungsregion kooperieren. Für die Stadt und den Altkreis Göttingen arbeitet die Leitstelle Region des Lernens Göttingen an der Kooperation zwischen den Allgemeinbildenden Schulen und den Berufsbildenden Schulen, für den Landkreis Northeim die Leitstelle Region des Lernens Northeim.

Für den Altkreis Osterode am Harz ist die Leitstelle Region des Lernens in das Team der Bildungsregion Südniedersachsen integriert worden und wird im Folgenden näher beschrieben.

Die Leitstelle Region des Lernens (RdL) stärkt seit 2008 die Bildungs- und Ausbildungsregion im Altlandkreis Osterode am Harz. Sie vernetzt Schulen, Unternehmen und weitere Akteure, um Jugendlichen faire Chancen für ihren Berufseinstieg zu ermöglichen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Kern der Initiative ist die Optimierung des Übergangssystems, um jungen Menschen einen erfolgreichen Weg von der Schule in Ausbildung oder Beruf zu ermöglichen. Durch Kooperationen zwischen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie die enge Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur werden praxisorientierte Bildungsangebote geschaffen. Zudem fördert die Initiative die inklusive Weiterentwicklung der Kooperationen.

Die Arbeit der RdL basiert auf regelmäßigen Schulleiterbesprechungen, Arbeitskreisen und einer engen Abstimmung mit relevanten Akteuren wie dem Unternehmerverband und der Kammer. Ein weiteres Ziel ist die aktive Gestaltung eines inklusiven Übergangs von Schule in Beruf in Zusammenarbeit mit dem Regionales Übergangsmanagement (RZI).

Als zentrale Schnittstelle zwischen Schulen und Wirtschaft trägt die Leitstelle dazu bei, die interdisziplinäre Zusammenarbeit nachhaltig zu fördern. Die durch das Kultusministerium dauerhaft installierte Initiative soll langfristig zur Stärkung der Bildungslandschaft in Niedersachsen beitragen.

Die Leitstellen Region des Lernens wurden nach einem mehrjährigen Modellversuch durch das Kultusministerium in jedem Landkreis Niedersachsens dauerhaft installiert.

Das Wichtigste auf einen Blick

Kooperation

In der Region des Lernens kooperieren berufsbildende Schulen, allgemeinbildende Schulen und außerschulische Partner.

Chancen

Jugendlichen faire Startchancen in ein erfolgreiches Berufsleben zu bieten – dieses Ziel verfolgt die Region des Lernens.

Zukunft

Mit ihrem Beitrag zur Fachkräftesicherung stärkt die Initiative die Attraktivität des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts.

FAQ

Handlungsleitend für die Leitstelle Region des Lernens ist das Ziel, den Altkreis Osterode am Harz als Bildungs- und Ausbildungsregion zu stärken.

Dabei zielen alle Arbeitsschwerpunkte darauf ab, Jugendlichen in dieser Region eine möglichst faire Chance auf einen erfolgreichen Start in das berufliche Leben zu ermöglichen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und somit auf lange Sicht einen attraktiven Bildungs- und Wirtschaftsstandort zu sichern.

  • Das Etablieren und Aktivieren eines regionalen Netzwerkes zwischen Schulen und außerschulischen Partnern
  • Initiieren einer jährlichen Schulleiterbesprechung für alle Schulformen
    • Bedarfsabfrage
    • Reflektion
    • Anpassung gemeinsamer Ziele
  • Teilnahme an Arbeitskreisen
    • AWT-Dienstbesprechungen
    • Schulsozialarbeiter-Dienstbesprechungen
    • Trägertreffen
    • Veranstaltungen des Unternehmerverbands/Kammern
  • Kooperationen zwischen Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Schulen (aktueller Schwerpunkt: Inklusive Weiterentwicklung der Kooperation)
  • Mitentwicklung an den Themenfeldern Berufsorientierung und Berufsvorbereitung
  • Mitwirken in der koordinierten berufsbezogenen Beratungsstruktur - Jugendberufsagentur
  • Übergangsmanagement von der Schule bis in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt (z.B. Praxisleitfaden und Handlungsstandard)
  • Zusammenarbeit mit dem RZI - Gestaltung eines inklusiven Übergangs von der Schule in den Beruf
  • Anbahnung von Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben - Initiative "SchulBetrieb"

Die Besonderheit der Leitstelle Region des Lernens liegt in Ihrer Anbindung an die Berufsbildenden Schulen in Kombination mit der Kommune. Das Land Niedersachsen hat an diesem Dreh- und Angelpunkt zwischen allgemeinbildenden Schulen und der Wirtschaft eine Schnittstelle installiert, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstützen und vorantreiben soll.

Am 29. Mai 2013 erfolgte die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Festlegung eines kommunalen Rahmenkonzeptes zum Übergang Bildung-Beruf zwischen den Akteuren des Altkreises Osterode am Harz. Erklärtes Ziel bildete die Schaffung einer strukturierten, nachhaltigen und transparenten Übergangslandschaft. Im Zuge dieses Verständigungsprozesses wurde die gemeinsame Erarbeitung eines Handlungsstandards und Praxisleitfadens vereinbart. Innerhalb von zwei Jahren haben ca. 80 Akteure aus Schule, Wirtschaft, Agentur für Arbeit und Jobcenter an verbindlichen Vereinbarungen zu ersten Themenfeldern gearbeitet.

Die ersten vier Arbeitsfelder waren:

  • Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben systematisch gestalten (z.B. Praktika)
  • Systematische Vernetzung der Akteure am Übergang Bildung-Beruf (z.B. Praxistage & Übergabe)
  • Transparenz der Angebote am Übergang Bildung-Beruf
  • Kompetenzen von Jugendlichen

Die zweite Auflage liegt unter Abstimmung von Zielvereinbarungen nun vor. Den im Handlungsstandard formulierten Zielen wurden von allen Schulleitungen der Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Schulen einstimmig zugestimmt.

In der nächsten Zeit gilt es, die Kommunikation und Implementierung der ersten Ergebnisse des Handlungsstandards in den jeweiligen Einrichtungen konsequent umzusetzen. Langfristig ist die Weiterentwicklung der Abstimmungen angestrebt, indem sukzessive weitere Themenfelder in der Ausgestaltung des Übergangs Schule-Beruf gemeinsam erarbeitet werden.

Des Weiteren wird eine Zusammenführung mit den in Stadt und Altkreis Göttingen bestehenden Standards angestrebt. Der Schwerpunkt wird auf der Systematisierung von Berufsorientierung liegen.

Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung dar. An dieser wichtigen Nahtstelle benötigen die Jugendlichen Unterstützung, um erfolgreich die eigenen Kompetenzen und Neigungen herauszuarbeiten.

Aufgrund des Bildungsauftrages ist es Aufgabe der Schulen, mit Unterstützung durch Kammern, Wirtschaft, Betriebe, der Bundesagentur für Arbeit und anderer außerschulischer Partner mit den Jugendlichen Berufsorientierungsmaßnahmen durchzuführen. „Allgemeinbildende Schulen haben die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler zur Aufnahme einer Berufstätigkeit zu befähigen und sie auf eine begründete Berufswahlentscheidung vorzubereiten.“ So sieht es der Erlass des Kultusministeriums zum 4. August 2004 und in überarbeiteter Version zum 1. Dezember 2011 vor.

Eine Möglichkeit, diesen Erlass im Rahmen von Betriebs- und Praxistagen umzusetzen, bietet die Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen I und II der Region des Lernens des Altkreises Osterode am Harz, welche bereits seit dem Schuljahr 2010/2011 besteht.

Zielsetzung der Kooperation ist es, Schülerinnen und Schülern

  • mind. 80% aus den achten Klassen
  • aller Schulen (ausgenommen sind Gymnasien) im Altkreis Osterode am Harz
  • einen Tag pro Woche
  • das gesamte Schuljahr hindurch

zu ermöglichen, verschiedene Berufsfelder in den Berufsbildenden Schulen kennenzulernen.

Sie sind interessiert?

Ich helfe Ihnen gerne weiter.

Ihre Ansprechperson

Julia Koblitz

Leitstellen in der Region

Regionen des Lernens sind regionale Bildungsnetzwerke, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen. Dabei kooperieren berufsbildende Schulen, allgemeinbildende Schulen und außerschulische Partner wie z. B. die Jugendberufsagenturen. 

Die Bildungsregion Südniedersachsen fungiert als Leitstelle für die Region des Lernens Osterode am Harz. Darüber hinaus existieren in der Region zwei weitere Leitstellen für den Altkreis Göttingen und den Landkreis Northeim.

Bildungsregion

Bildung ist die wichtigste Investition in die Zukunft einer Region. In der Bildungsregion Südniedersachsen gestaltet die SüdniedersachsenStiftung in den Landkreisen Göttingen und Northeim sowie der Stadt Göttingen gemeinsam mit allen Akteuren von der frühkindlichen Bildung bis in den Beruf Wege zu einer gelingenden Bildungsbiographie von Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen.

AktuellesNews & Events

Am 5. Februar 2026 übergab Landesbeauftragte Dr. Ulrike Witt den Förderbescheid im Rahmen der „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ für das Mobile Demokratiezentrum im Landkreis Northeim. 
JOLanDA, das digitale und spielerische Tool zur ganzheitlichen Lebenswelt- und Berufsorientierung, soll Jugendliche in ganz Südniedersachsen dabei unterstützen, Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln.
Die Ringveranstaltung Kindheit in der Region 2026 beschäftigt sich mit dem Thema „Stark. Geschützt. Selbstbestimmt. Kinder und ihre Rechte in der Kita“. 

Veranstaltungen​

17.03.2026 | 09:00 - 12:00 CET
Netzwerktreffen der BNE-Ansprechpersonen in den Schulen der Landkreise Göttingen und Northeim
15.04.2026 | 09:00 - 16:00 CEST
Netzwerk Kinder forschen – Fortbildungsprogramm 2025/26
Forschen mit Wasser
15.04.2026 | 16:00 - 17:30 CEST
Kindheit in der Region
Veranstaltungsserie: Kindheit in der Region
Beteiligung von Kindern in der Kita
16.04.2026 | 16:00 - 17:30 CEST
Begleitseminar für die MINTmachtage 2026: „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft“

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