Gestaltung von Arbeitswelten in
kleinen und mittleren Unternehmen
in Südniedersachsen

Mit der Digitalisierung ändert sich nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch organisational müssen die Unternehmen neue Wege gehen, um Arbeitsprozesse zu verbessern und die Möglichkeiten der Digitalisierung auszuschöpfen. Erst durch die Verknüpfung von technischen Innovationen und organisationalen Veränderungen gelingt es auch, die Arbeitsprozesse zu optimieren. Deshalb verankert die südniedersächsische Fachkräftestrategie den niedrigschwelligen Einstieg in Wirtschaft 4.0 und stellt diesem das Leitbild der Gestaltung „Guter Arbeit“ zur Fachkräftesicherung an die Seite.

Das Transferprojekt New Work für den innovativ-nachhaltigen Mittelstand (kurz: NeWiM) ist als Maßnahme zur Verbesserung der Arbeitsqualität und Attraktivität der Arbeit mit digitalen Mitteln in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie zur Steigerung der Innovationsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen durch Agilität im Sinne der Nachhaltigkeit konzipiert. New Work steht dabei für flache Hierarchien und frei sowie selbstverantwortlich agierende Beschäftigte, die mit Hilfe agiler Methoden innovativ in ihrem Verantwortungsbereich für ihr Unternehmen tätig sind. Verbunden mit der steigenden Konnektivität und der fortschreitenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen, können Beschäftigte ihre Tätigkeit in vielen Fällen auch leichter von anderen Orten, z.B. von zu Hause oder einem Co-Working-Space aus ausüben.

Für die Beschäftigten entsteht dadurch ein Zugewinn an Familienfreundlichkeit, ein attraktiverer Arbeitsplatz durch Eigenverantwortung, eine größere Wertschätzung ihrer Tätigkeit sowie größere Weiterbildungs- und Mitwirkungspotenziale auch Hinblick auf Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung – und damit attraktivere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

Hier geht es zur NEWIM-Projektseite von StartRaum Göttingen.

Das Projekt

Unser Vorhaben

NeWiM möchte durch “New Work Ansätze” Transformations-Prozesse in KMU durch neu entwickelte Formate und Methoden anregen, um:

  • neue Dienstleistungen und Produkte entwickeln zu können
  • digitale Kompetenzen aufzubauen
  • zügige Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit bei Veränderungen zu schaffen
Zielgruppen des Projekts

Unternehmen
In Südniedersachsen steckt die Entwicklung und Verbreitung von New Work noch in den Anfängen – erst recht mit der Ausrichtung auf nachhaltige Entwicklung. Aber gerade in Bereichen, in denen der Fachkräftebedarf am größten ist, besteht für Unternehmen auch der höchste Druck, mit den verbleibenden Arbeitnehmenden eine möglichst wertschätzende, die Qualität der Arbeit steigernde Beschäftigungspolitik umzusetzen, die Familienfreundlichkeit erhöht, Flexibilität steigert und die Beschäftigten als entscheidend für den künftigen Erfolg wahrnimmt.

Arbeitnehmende
Qualifizierte Arbeitnehmende können das Potenzial von Sustainable New Work für eine deutlich befriedigendere Tätigkeit nutzen und damit die Qualität ihrer Arbeitstätigkeit im Sinne einer größeren Verantwortlichkeit und einer höheren Mitwirkungsmöglichkeit im eigenen Verantwortungsbereich steigern. Da über agile Methoden auch neue Wege der Innovation eröffnet werden, steigt auch die allgemeine Zufriedenheit der Arbeitnehmenden.

Projektziele
  1. Sensibilisierung: KMU der Region für New Work sensibilisieren.
  2. Instrumentenentwicklung: Sustainable New Work und Circular Lean Canvas sowie FutureReadinessCheck entwickeln.
  3. Orientierung: Interessierte aufklären, wo ihr Unternehmen in Bezug auf New Work steht.
  4. Qualifizierung: In Projekt-Workshops erarbeiten KMU der Region ihren Zugang zusammen mit dem Projektteam.
  5. Verbreitung: Auf dem WORKIVAL (Workshop-Festival) diskutieren KMU ihre Erfahrungen mit Sustainable New Work.

Die Kooperationspartner

gefördert von:

Ansprechpartner:

Rico Krieger
Projektleiter NEWIM

T. 0551/270713-34
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