Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen

Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
für das Thema Wasserstoff
in Südniedersachsen

Südniedersachsen möchte Wasserstoffregion werden. Diese Schwerpunktsetzung korrespondiert sowohl mit den Handlungsfeldern „Innovation“ und „Infrastruktur“ der Regionalstrategie Südniedersachsen 2020-2025 als auch mit den (Wasserstoff-)Strategien von EU und Bundesregierung sowie der Wasserstoffrichtline des Landes Niedersachsen. Um dieses Anliegen projekt- und fördermittelunabhängig voranzutreiben, schließen sich VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in der nicht rechtsfähigen Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen unter dem Dach der SüdniedersachsenStiftung zusammen.

Erste Wasserstoff-Initiativen haben sich in Südniedersachsen bereits auf den Weg gemacht. Bislang sind diese Akteure allerdings nicht nachhaltig miteinander vernetzt, so dass es nicht in ausreichendem Maße gelingt, Synergiepotenziale auszuschöpfen oder einen zielführenden Wissenstransfer zu etablieren. Eine nachhaltige Vernetzung ist daher unerlässlich, um ein ganzheitliches Konzept von der Produktion bis hin zur Verwertung von (grünem) Wasserstoff unter Berücksichtigung der Sektorenkopplung sowie den Einsatz innovativer Technologien entlang der Wertschöpfungskette zu gewährleisten. Die Voraussetzungen dafür sind in Südniedersachsen aufgrund der wissenschaftlichen Kompetenzen an den Hochschulen, des Innovationsinteresses der regionalen Wirtschaft und der etablierten Netzwerk- und Kooperationsstrukturen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen vorhanden. Eine stärkere Vernetzung kann darüber hinaus dazu beitragen, bisherige geografisch und strukturell bedingte Defizite in den Bereichen Produktion, Verteilung und Abnahme auszugleichen.

Darüber hinaus kommt der Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen die Aufgabe zu, eine Brücke zwischen dem Projekt „ViridisH2 Südniedersachsen“ und weiteren regionalen Wasserstoff-Aktivitäten zu bauen. Sie wird darüber hinaus den Wissenstransfer zwischen komplementären Projekten und Initiativen im Sinne der regionalen Entwicklung koordinieren.

Um diese Anliegen zu verfolgen, wird die regionsfinanzierte Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen bei der SüdniedersachsenStiftung eingerichtet und organisatorisch eng mit der Geschäftsstelle des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) verzahnt. Die im SNIC etablierten Strukturen im regionalen Wissens- und Technologietransfer können so auch für die Wasserstoff-Allianz nutzbar gemacht werden.

Hier können Sie die Beitrittserklärung zur Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen als PDF-Datei herunterladen.

Hier kommen Sie zum BLOG der Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen.

Ziele der Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen

Die Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen wird die bestehenden Akteure und Initiativen in der Region vernetzen, um die Innovationskraft zu bündeln und weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wird sie ein Netzwerk für (grüne) Wasserstoffwirtschaft in Südniedersachsen als Schnittstelle zwischen den zurzeit noch fragmentierten Akteursgruppen der regionalen Wirtschaft, den Hochschulen und der Politik aufbauen und darüber hinaus für gesellschaftliche Akzeptanz werben. Die Grundlagen dafür wurden bereits im Projekt „ViridisH2 Südniedersachsen“ (www.viridish2-sns.de) gelegt, das die SüdniedersachsenStiftung im Verbund mit der ELO Mobility GmbH und der Smart Mobility Research Group an der Universität Göttingen im Rahmen der Richtlinie WIR! – Wandel durch Innovation in der Region des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) koordiniert.

Die Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen umfasst als Einzugsgebiet die Landkreise Göttingen, Goslar, Eichsfeld, Northeim und Holzminden sowie die Stadt Göttingen. Im Wesentlichen sind mit ihrer Einrichtung folgende Ziele verbunden:

  • Aufbau eines regionalen Netzwerks für Akteure, Initiativen und Institutionen der (grünen) Wasserstoffwirtschaft
  • Etablierung als regionale Kontaktstelle im Themenfeld (grüne) Wasserstoffwirtschaft für VertreterInnen von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung
  • Sichtbarmachung und Etablierung einer (grünen) Wasserstoffwirtschaft als Zukunftstechnologie und wachsendes Wirtschaftsfeld sowie Impulsgeberin für neue Geschäftsfelder in Südniedersachsen
  • Steigerung der Innovationsdynamik insbesondere im wissenschaftlich-technischen Bereich
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Südniedersachsens als Modellregion für Produktion und Nutzung von (grünem) Wasserstoff
  • Steigerung der gesellschaftlichen Akzeptanz und der aktiven Mitgestaltung der Energiewende durch Koordination und strategische Ausrichtung regionaler Einzelvorhaben
Bedeutung für die regionale Wirtschaft

Die Zukunftstechnologie Wasserstoff ist von signifikanter Bedeutung für den Umwelt- und Klimaschutz. Da fossile Kraft- und Brennstoffe auch wirtschaftlich zunehmend unattraktiv werden, kann die möglichst frühzeitige Etablierung einer Wasserstoffkreislaufwirtschaft in der Region dazu beitragen, zukunftsfähige technische Arbeitsplätze zu schaffen, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Damit Produktion und Verwertung von Wasserstoff langfristig ökonomisch erfolgreich sein können, gilt es die Akteure in einer sektorenübergreifenden Wertschöpfungskette inner- wie außerhalb des ländlich geprägten Südniedersachsens intelligent miteinander zu verzahnen und innovative Technologien nutzbar zu machen. Von einer solch gezielten Verzahnung verschiedener Bereiche der Energiewirtschaft und der Industrie können u.a. Produzenten, Verteiler und Abnehmer grünen Wasserstoffs profitieren.

Mitglieder
  • A. Kayser Automotive Systems GmbH
  • Chemitas GmbH
  • Dr. Oswald Sander Erneuerbare Energien
  • ELO Mobility GmbH
  • Fest GmbH
  • Friedrich Zufall GmbH & Co. KG Internationale Spedition
  • Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH
  • Harz Energie GmbH & Co. KG
  • Krieg & Fischer Ingenieure GmbH
  • KWS Saat SE & Co. KGaA
  • Naturkost Elkershausen GmbH
  • Obermann Speditions-GmbH
  • Smart Mobility Research Group an der Universität Göttingen
  • Stadtbus Goslar GmbH
  • Stadtwerke Einbeck GmbH
  • Stadtwerke Göttingen AG
  • Technische Universität Clausthal
  • Wirtschaftsförderung Region Goslar (WiReGo) GmbH & Co. KG

Ansprechpartner:

Dr. Benjamin W. Schulze
Projektleiter

T. 0551/39-21755
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